Im Sitz von Sevilla, wo Flamenco geboren wurde

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Carmen Merimee HZ ENG

Mit Tanz und Performance als Sprache und Faden des Stücks, zeigen wir José's Geschichte über sein Leben und über Carmen, eine Carmen, die vor ihrem eigenen Mythos flieht. Wir lernen die cigarrera von Mérimée kennen: eine Frau, die in der partriarchalen Gesellschaft des 19. Jahrhunderts in Spanien "gefesselt" ist, eine Zigeunerin, die kämpft, lebt und handelt, indem sie ihr vorbestimmtes Schicksal ablehnt, um ihr Leben unabhängig von den Traditionen und Bräuchen ihres Volkes zu leben und so ein freies Leben zu schaffen, in dem sie sich entscheidet, die zu sein, die sie sein will.

Basierend auf dem französischen Roman will dieses Ballett Carmen's populärem Mythos entgehen, indem es den von Bizet in seiner Version der Oper gezeigten „femme-fatale“ Stereotyp entwurzelt. Eine kämpfende, unabhängige Frau vor ihrer Zeit, die sich diesem Mythos ihres Volkes zunutze macht, sich ihre eigene Freiheit erkämpft und sogar für den Tod entscheidet, bevor sie diese verliert.

Carmen und José, die Protagonisten des Stücks, leben eine Geschichte von Liebe und Eifersucht, die sich aber sich aber auf die Tragödie der beiden konzentriert, die, wie in vielen ihrer Vorgänger, mit dem Tod der Liebenden endet. Auch wenn sie im Gegensatz zu anderen Stücken keine pure und reine Liebe darstellt, sondern eine die von Eifersucht verdorben ist.